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Kohlenhydrate und
Zucker. Zuckeraustauschstoffe und Süßstoffe.
Acesulfam, Aspartam, Cyclamat, Dextrose, Fructose, Glucose, Honig, Kohlenhydrate,
Maltodextrin, Polydextrose, Saccharin, Saccharose, Sorbitol, Traubenzucker, Zucker.
Zucker. Hmm,
süß!
Und tatsächlich ist Zucker der
Energielieferant Nummer eins.
Muskeln bauen ihr zur Arbeit nötiges Glycogen aus
Zucker auf, Gehirn und Nerven sind völlig auf
Traubenzucker als Energiespender angewiesen und zur
Fettverbrennung bei längerer Belastung ist Zucker
dringend nötig, denn ohne ihn kann der Körper
(angespeicherte) Fette nicht zur Energiegewinnung
abbauen.
Zucker schmeckt nicht nur süß, sondern macht auch
fit und leistungsfähig.
Früher war Zucker so teuer, daßer mehr für
medizinische Zwecke verwendet wurde als zum Süßen
von Speisen.
Erst gegen 1800 gelang es F.C.
Achard,
Zucker aus Zuckerrüben zu gewinnen.
Auf die Einfuhr des süßen
Goldes aus fernen Ländern, die Zucker aus Zuckerrohr
herstellten, war man nun nicht mehr angewiesen. Heute wird
weltweit Zucker zu 60% aus Zuckerrohr und zu 40% aus
Zuckerrüben gewonnen. Zuckerrübenernte ist
hierzulande von September bis Dezember.
In
den Zuckerfabriken wird aus den gereinigten,
geschnitzelten und auf ihren Zuckergehalt geprüften
Rüben durch Auskochen mit heißem Wasser der
Rohsaft gewonnen. Der Saft wird durch Verdampfen eingedickt.
Es entsteht ein Gemisch aus Zuckerkristallen und
flüssigem Sirup (Melasse). Durch Zentrifugieren trennt
man den Sirup ab, und es verbleibt brauner Rohzucker. Durch
mehrmaliges Waschen in Zentrifugen und Abschleudern
erhält man Weißzucker. Raffinadezucker - ein
Zucker bester Qualität und Reinheit - entsteht durch
weitere ähnliche Arbeitsgänge, und wird zu den
verschiedenen Sorten verarbeitet.
Die meisten Angehörigen dieser Sorten haben
Glück, und sind in Energy-Drinks geraten. Seht mal auf
die Dose, bzw. das Fläschchen und lest den Namen Eurer
Power-Macher. Hier im Inhaltsverzeichnis erfahrt Ihr alles
weitere wissenswerte über sie. Unter der Bezeichnung
"Zuckeraustauschstoffe" werden Euch beim Blick auf die
Energy- und Wellness-Drink-Dose einige Bezeichnungen
auffallen, über die Ihr auch hier in der
Inhaltsbeschreibung nachlesen könnt.
Vorab bemerkt: Zuckeraustauschstoffe
dienen z.B. Zuckerkranken als Ersatz zum herkömmlichen
Zucker, sie werden vom Körper langsamer aufgenommen,
belasten weniger den Blutzuckerspiegel und werden
zunächst ohne das dem Zuckerkranken fehlende Hormon
Insulin im Körper verwertet. Dabei schmecken sie fast
wie gewöhnlicher Zucker, haben zum Teil etwas weniger
Kalorien und sind, bis auf die Fructose als Ausnahme, keine
Verursacher von Karies.
"Süßstoffe" sind auch
nicht kariogen und haben obendrein - mit Ausnahme
des Aspartam - gar keinen Brennwert (Kalorien/Joule).
Auch die süße Seite der Energy- und
Wellness-Drinks zeigt sich somit im besten Licht. Sie bringt
uns sonnig süße Energyerlebnisse und ist
garantiert ein Genuß!
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